Das zweite Team des VC Kanti freut sich auf den Saisonstart

Erstellt am: 22.09.2023

Elf Jahre nach dem Abstieg aus der 1. Liga hatte das Team des VC Kanti Schaffhausen 2 Anfang April den Wiederaufstieg geschafft. Morgen geht es los mit dem Spiel in St. Gallen.

Das Team des VC Kanti in der 1. Liga: (hinten, v. l.) Seraina Backer, Noemi Moser, Melis Çeçen, Noelia Pazin, Nina Cavka, Nina Brugger. (Vorne, v.l.) Melanie Kunz, Leonie Brander, Melisa Saipi, Jana Fuchs, Jeanne Neuhaus. Es fehlen: Anna-Lena Rubli und Sophie Broder. BILD ZVG

 

Über 120 Zuschauer hatten im Frühjahr dem entscheidenden Aufstiegsspiel gegen die Frauen der Bienne Volley Boys beigewohnt, über fünf Monate später startet das zweite Team des VC Kanti nun am morgigen Samstag in St. Gallen in die Saison der 1. Liga. «Das Team freut sich, ist aber auch gespannt auf einen ersten Leistungsvergleich in der neuen Liga», schildert Trainerin Seraina Backer die Stimmung innerhalb der Mannschaft kurz vor Saisonbeginn.

 

Einige Veränderungen im Team

Seit dem Aufstieg gab es im Team wenige Veränderungen. Die damalige Aussenangreiferin Isabella Loffreda wechselte als Libera in das Fanion-Team des Vereins, steht aber auf der Position auch der zweiten Mannschaft für Einsätze zur Verfügung. Eine Mittelblockerin/Diagonalangreiferin wechselte nach ins NLB-Team des VBC Aadorf, Libera-Spielerin Anna-Lena Rubli ist aufgrund eines Auslandssemesters bis Ende Jahr abwesend.

«Ansonsten gehen wir mit dem Team, das aufgestiegen ist, an die Spiele.» Unterstützt werde die Mannschaft dazu von Spielerinnen, die in der NLA nicht so viel Einsatzzeit bekommen, damit sie Erfahrung auf hohem Niveau machen können. Neben Isabella Loffreda könnten dies Maëlle Corbach, Julia Künzler und Lina Hinteregger sein. Dazu sei der Spielplan von den beiden Teams entsprechend abgeglichen worden.

 

Ligaerhalt als Ziel

Wie in der 2. Liga trainiert die Mannschaft drei Mal in der Woche, zusätzlich haben die Spielerinnen die Möglichkeit, in einem Fitnesscenter Krafttrainings zu absolvieren. «Drei Trainings sind der obere Durchschnitt», weiss Seraina Backer. Was hat sich das Team für die neue Liga vorgenommen? «Das primäre Ziel ist der Ligaerhalt», sagt die Trainerin. Bei einem allfälligen Abstieg ihrer Mannschaft müsste als Konsequenz das dritte Team, das im Frühjahr den Aufstieg in die 2. Liga schaffte, aus dieser zwangsläufig wieder absteigen.

Speziell ist, dass Seraina Backer nicht nur bei VC Kanti 2 als Coach im Einsatz steht, sondern auch als Spielerin bei Pallavolo Kreuzlingen in der gleichen 1.-Liga-Gruppe. Dies gehe ganz gut aneinander vorbei, so Backer, die sich bei ein paar Spielen der Schaffhauserinnen auf der Trainerposition vertreten lässt, bei den direten Meisterschaftspartien von Kanti 2 gegen Kreuzlingen jedoch in den Ausstand tritt.

Nach den intensiven Wochen und Monaten der Vorbereitung erfolgt nun also der Saisonauftakt mit dem Auswärtsspiel beim STV St. Gallen. «Wir gehen mit Vorfreude daran, wir haben lange darauf hingeschafft», sagt Seraina Backer. Das erste Heimspiel in der BBC-Arena gegen Pallavolo Kreuzlingen wird dann am Sonntag, 1. Oktober, um 16 Uhr angepfiffen. (rsta)

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